|

GLB – die linke Alternative in der AK
Die Arbeitslosenzahlen steigen seit Jahren rasant an: Für die einen wird ein
Existenz absichernder Arbeitsplatz zum unerreichbaren Fernziel. Für die anderen
ist die neue Arbeitswelt zur gesundheitsbedrohenden und angsterfüllten Last
geworden. Heute gilt der Mensch nichts - einzig der Profit zählt.
Die schwarzblaue Bundesregierung erweist sich dabei als Triebwerk des
neoliberalen Turbokapitalismus.
In dieser Situation der Zuspitzung zwischen den Interessen der arbeitenden
Bevölkerung und dem Kapital bedarf es mehr denn je
> einer Kraft in der Arbeiterkammer, die konsequent und kompromisslos die
Interessen der ArbeitnehmerInnen vertritt
> einer Kraft, die der Neuauflage des sozialpartnerschaftlichen Kuschelkurses
sozialdemokratischer GewerkschafterInnen eine widerständige und kampfbereite
Interessenspolitik entgegen setzt
> einer Kraft, in der sich fortschrittliche Gewerkschaftspolitik und neue
soziale Bewegungen zum Bündnis gegen den neoliberalen Kapitalismus vernetzen.
Eine solche Kraft ist der GLB.
Beatrix Todter, Personalvertreterin im Kaiserin-Elisabeth-Spital, ist die Spitzenkandidatin des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) bei den Arbeiterkammer-Wahlen in Wien.
Rein gehen um aufzustehen
„Der GLB muss als kämpferische und solidarische Vertretung der Interessen der ArbeitnehmerInnen in der AK bleiben. Er tritt für eine Arbeiterkammer ein, die frei von parteipolitischen Rücksichtnahmen ist und sich ausschließlich an den Interessen der abhängig Beschäftigten orientiert. Der GLB muss die linke Stimme, das linke Gewissen, in der AK bleiben.“
Diese zentrale Forderung erhebt Beatrix Todter, Personalvertreterin und Spitzenkandidatin des GLB bei den AK-Wahlen.
Sie möchte gegen den massiven Privatisierungskurs der Gemeinde Wien vor allem im Spitalswesen mobilisieren. Seit es den Wiener Krankenanstaltenverbund gibt, wurden bereits das Mautner Markhof`sche Kinderspital, die Semmelweisklinik sowie die Glanziger Kinderklinik geschlossen und das AKH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Wien, so Todter, sei eben nicht anders, im Gegenteil, Wien mit seiner üppigen SP-Dominanz sei sogar Vorreiter im Ausgliedern und in der Privatisierung kommunaler Einrichtungen. Über den Weg systematischer Budgetkürzungen und den marktradikalen Abbau von Sozialleistungen werde auch und gerade in Wien der Weg in eine Zwei-Klassenmedizin geebnet. Hier weiß sich die rote Stadtregierung eins mit dem neoliberalen Mainstream.
Todter dazu: „Wollen wir arbeitenden Menschen uns diesem Wahnsinn länger ausliefern oder wollen wir unseren Einfluss geltend machen? Geben wir doch unserer Zukunft eine Chance und dem GLB eine Stimme. Machen wir damit die Arbeiterkammer wieder zu unserem Instrument.“
Eine andere Welt, eine andere AK, so Todter abschließend, müssten möglich sein: „Dafür trete ich an.“
(c) 2004 by Gewerkschaftlicher Linksblock
|