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Editorial
Die Arbeiterkammerwahlen 2004 sind geschlagen – und manche KollegInnen der anderen Fraktionen haben sich geirrt. Es war nicht die letzte Seite in der Geschichte des GLB. 9.200 KollegInnen haben dem GLB ihre Stimme gegeben – und damit sogar etwas mehr als bei der letzten AK-Wahl. Unsere beiden Mandate in Wien und in der Steiermark haben wir verteidigt und mehr als gut abgesichert. Damit können wir unsere Kontrollfunktion in der AK fortführen, Anträge einbringen und insbesondere darauf achten, was die AK zur Umsetzung der angenommenen Anträge unternimmt.
Unsere beiden AK-Räte, Beatrix Todter in Wien und Peter Scherz in der Steiermark, sind keine freigestellten Multifunktionäre, sondern stehen mit beiden Beinen fest in ihren Betrieben und im Leben.
Darüber hinaus gibt es weitere positive „Signale“:
Beispielsweise den Gewinn von 2 Mandaten bei der Firma Gast in Steyr, aber auch KollegInnen in Tirol und Vorarlberg, die bereit sind, die Verantwortung für den GLB in ihren Ländern zu übernehmen.
Dies und der Einsatz aller AktivistInnen im GLB, nicht nur bei der AK-Wahl – für den ich mich an dieser Stelle bedanken möchte – bringt mich zur Überzeugung, dass auch in Zukunft mit dem GLB zu rechnen ist.
Das ist auch nötig: Als Gegengewicht zu allen anderen Fraktionen im ÖGB, die sich die Sozialpartnerschaft auf die Brust heften, bei der die ArbeiterInnen und Angestellten immer die Verlierer sind.
- Oliver Jonischkeit -
(c) 2004 by Gewerkschaftlicher Linksblock
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