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Wiener Arbeiterkammerwahl 2004
Im März begann das Unterschriftensammeln für die GLB-Kandidatur, dann kamen im April die verschiedenen Aktionen im GLB-Wahlkampf, in den ersten zwei Maiwochen wirkte ich dann noch in 2 Sprengelwahlkommissionen mit und dann war es soweit:
Am 14. Mai um 11:30 Uhr trafen Koll. Höllisch und ich in der Hauptwahlkommission der Arbeiterkammer ein und ab 14:00 Uhr wurden 105.000 Wahlkarten ausgezählt und laufende Ergebnisse bekanntgegeben. Meine Nervosität war groß, denn in den ersten Stunden lag der GLB bei 80 Prozent für ein Mandat. Ich begann um unser Mandat zu zittern. Ein ÖAAB-Funktionär erklärte ( trotz eigener Verluste ): „Hauptsache, die Kummerln sind draußen!“ Diese Stimmung zeigt, wie wichtig es ist, dass der GLB in der Arbeiterkammer ist, um die anderen Fraktionen zu erinnern, wessen Interessen sie vertreten müssen.
Dann begann unser Stimmenanteil zu steigen und ab 17:00 Uhr war es sicher, dass wir unser Mandat halten konnten. Beim vorläufigen Endergebnis fehlten uns auf ein zweites Mandat nur 26 Stimmen. Ich war erleichtert und auch bei unseren KollegInnen im GLB-Büro, die von uns jedes neue Ergebnis telefonisch mitgeteilt bekamen, war der Jubel groß.
Um 23:00 Uhr kamen GLB-AK-Rat Theo Schneider und unsere neue AK-Rätin Beatrix Todter mit einigen AktivistInnen, um mit uns den Erfolg zu feiern.
Dann kam das Warten auf die Auszählung der noch zu erwartenden Wahlkarten und am 18. Mai um 11:00 Uhr stand es fest: Der GLB erreichte mit 3.016 Stimmen 1 Mandat, das waren um 202 Stimmen mehr wie bei der letzten AK-Wahl. Die Reststimmen betrugen 1.507. Nur 2 Stimmen fehlten auf ein zweites Mandat, da die Mandatszahl 1.509 war.
Danke an alle GLB-AktivistInnen und -FunktionärInnen, die mitgeholfen haben (trotz finanzieller und personeller Probleme), dieses Ergebnis zu erreichen.
Danke an alle WählerInnen! Ihre Stimme ist keine verlorene. Der GLB wird sich immer konsequent für die Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einsetzen.
- Anita Kainz -
(c) 2004 by Gewerkschaftlicher Linksblock
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