Edward Luttwak

Strategie.
Die Logik von Krieg und Frieden.

Zu Klampen Verlag, Lüneburg 2003. 357 Seiten.

Vielleicht liegt es daran, so der Autor in seinem Vorwort, dass er während des schlimmsten und erbittertsten aller Kriege in der umkämpften Grenzregion von Siebenbürgen geboren wurde, wenn er sich seit jeher mit Fragen der Strategie beschäftigt hat. Im vorliegenden Buch geht es dem Autor nicht darum bestimmte Strategien vorzuschlagen, sondern stattdessen darum, die allgemeine Logik heraus zu arbeiten, die sowohl allen Formen des Krieges als auch den Verhandlungen gegnerischer Staaten im Frieden zugrunde liegt.
Alles, wozu Menschen in der Lage sind, wie absurd oder selbstzerstörerisch, großartig oder niederträchtig es sein mag, hat es im Krieg oder in der Politik bereits gegeben. Aus den menschlichen Handlungen selbst, so Luttwak, lässt sich aber noch keine Logik ableiten.
Erst in den Folgen dessen, was getan oder nicht getan wurde, offenbart sich die Logik der Strategie. Wenn man die oftmals unbeabsichtigten Folgen untersucht, versteht man am besten, worin diese Logik besteht und wie sie funktioniert. Mit diesem Buch hat Luttwak ein Grundlagenwerk verfasst, das die Logik kriegerischer Konflikte ebenso erhellt wie die der großen politischen und geostrategischen Auseinandersetzungen.

Zum Autor: Edward Luttwak, geboren 1942 in Siebenbürgen, ist Senior Fellow für Präventive Diplomatie am Center for Strategic and International Studies in Washington D.C. und Mitherausgeber von „Geopolitique“ und „Washington Quarterly“.


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