Kuba ruft

Kuba ruft! Auf zur Brigade 2002!

Aufruf der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft zur Solidaritätsbrigade 2002

Liebe KubafreundInnen, als langjähriger Aktivist der Kubasolidarität, Mitglied der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft und Obmann des Vereins "Sonne für Cuba" ist man an mich mit der Bitte herangetreten, einen Brigadeaufruf zu schreiben.

Seit 1979 bereiste ich Kuba regelmäßig und nahm an mehreren Brigaden teil. Damit habe ich die Insel in guten und auch in schlechten Zeiten kennen gelernt. Es gibt zwei Möglichkeiten das Land kennen zu lernen. Die Touristische mit dem üblichen Komfort und bequem. Oder die Möglichkeit der Studienreise bzw. der Solidaritätsbrigade "Jose Marti" als eine eher dornige bisweilen mühsame, die dafür aber das authentische Kennenlernen der kubanischen Lebensweise ermöglicht.

Ziel dieser zweiten Möglichkeit ist, Dir/Euch ein ungeschminktes, realitätsnahes Bild von Land, Leuten, Arbeit sowie sozialen Errungenschaften zu vermitteln. Voraussetzungen dieses Kennenlernens sind Sprachkenntnisse in Spanisch oder Englisch, das Ablegen einer eurozentristischen Betrachtung und viel Einfühlsamkeit und Geduld.

Kuba ist ein Land der so genannten "Dritten Welt" und kämpft seit 43 Jahren gegen Unterentwicklung und für Menschenwürde. Großartiges ist in dieser kurzen Zeit vollbracht worden, wenn man Kuba mit anderen Ländern mit kolonialem Erbe vergleicht. Nicht alle wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen kann ich persönlich gut heißen. Somit meine ich, dass eine solidarische und freundschaftliche Kritik und Diskussion ihren Platz hat. Dafür sorgen unsere kubanischen Freunde vom ICAP, dass die Diskussion in Vorträgen und Informationsveranstaltungen nicht zu kurz kommt. Eine Weitere Gelegenheit für das Kennenlernen sind die europäischen Ländergruppen, die an der Brigade teilnehmen und der Austausch von Informationen und Erfahrungen. Gemeinsam mit Kubanern und Europäern wird halbtägig in der Landwirtschaft oder am Bau gearbeitet, was mit Anstrengung verbunden ist. Damit die Teilnahme an der Brigade nicht zu streng und mühsam wird, gibt es zahlreiche Feste, Feiern und Ausflüge. Brigade heißt: 3 Wochen lernen, arbeiten und feiern.

Die Brigade war und ist ein intensives Erlebnis, setzt aber Bereitschaft zur Solidarität voraus. Meistens gibt es in unseren Medien ein verkürztes oder verzerrtes Bild von Kuba. Mit der Brigade erkennst du vielleicht die Zwischentöne zwischen Romantik und Vorurteil oder Arroganz. Als Leiter der Brigade 2001 stehen ich und andere ÖKG-Aktivisten bei Vorbereitungsabenden in der ÖKG für weitere Informationen zur Verfügung. Die ÖKG und Kuba freuen sich über dein Interesse. Bienvenido in Kuba!

Euer Fritz Nowak

Die Brigade findet vom 2. bis 23. September 2002 statt. Preis für Flug Wien-Havanna-Wien, Transfers, Unterbringung und Verpflegung im Campamento Julio Antonio Mella sowie Ausflugsprogramm: ca 1.200 Euro.Anmeldung sofort (bis längstens Ende Mai)! Wir haben nur 10 Plätze! Reisepass muss bis April 2003 gültig sein. Visa besorgt die ÖKG kostenlos. Besondere Impfungen sind nicht notwendig. Ein Spanisch-Anfängerkurs der ÖKG beginnt im Mai.

Nach Rücksendung des Anmeldeformulars werden dir ein Zahlschein für Die Anzahlung in Höhe von 200 Euro sowie weitere Informationen zugesendet. Einzahlungsfrist: 15. Juni 2002. Flugreservierung erfolgt nach Eingang der Anzahlung. Bei Storno werden entstandene Spesen mit der Anzahlung verrechnet.

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Anmeldeformular für die Solidaritätsbrigade 2002

Name__________________________________ Geburtsdatum________________

Adresse___________________________________________________________

Tel/Fax/E-mail______________________________________________________

ÖKG-Mitglied ja nein

Mit den Reisebedingungen bin ich einverstanden

Datum________________

Unterschrift______________________________

Anmeldeformular senden an: Österreichisch-Kubanische Gesellschaft Seisgasse 1, Postfach 28

1042 Wien

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