Frauenrechte verteidigen!

Unter diesem Motto führt die SLP derzeit eine wichtige Kampagne durch.

Der Hintergrund: Die Frauensprecherin der SLP, Claudia Sorger, wurde vom Chef einer Organisation radikaler Abtreibungsgegner geklagt. Grund der Klage: Ein am 8. März, dem Internationalen Frauentag, erschienener Artikel in der "Volksstimme".

Seit Jahren machen radikale Abtreibungsgegner von "Pro-Life" (Human Life International) gegen Frauenrechte mobil. Ihr Ziel ist die Abschaffung der Fristenlösung, also eine erneute Kriminalisierung von Frauen, und die Schließung von Abtreibungskliniken. Sie wollen das Rad der Geschichte hinter das Jahr 1974 zurück drehen. In diesem Kampf ist ihnen jedes Mittel recht. Sie belästigen betroffene Frauen vor den Kliniken und versuchen das Klinikpersonal einzuschüchtern. Sie kauften die Räumlichkeiten der "Lucina"-Klinik (vormals "Mairo") und versuchten sie mit einer Räumungsklage los zu werden. Diese haben sie in erster Instanz verloren. Nächster Höhepunkt ihrer Aktivität ist die Klage des "Pro-Life" Chefs Dietmar Fischer gegen die Frauensprecherin der SLP. Bezeichnend ist, dass die radikalen Abtreibungsgegner von der Kanzlei Gheneff-Rami (vormals Böhmdorfer (!)-Gheneff ) vertreten werden. Die militanten Abtreibungsgegner befinden sich im Windschatten der blau-schwarzen Regierung. Seit längerer Zeit führt die SLP eine Kampagne zur Verteidigung der "Lucina"-Klinik durch. Für die SLP stellt eine solche Klage eine Existenzbedrohung dar.

Dazu kommt die politische Offensive der Abtreibungsgegner wenn sie mit dem Verfahren durchkommen.

Eine Niederlage beim Prozess würde Human-Life International (HLI) und andere radikale Abtreibungsgegner bestärken, schon allein deshalb weil es dann nicht mehr möglich ist ihre Methoden straffrei aufzuzeigen.

Wir von der SLP werden daher den Wahrheitsbeweis antreten und verbinden diesen, mit einem politischen

Kampf für folgende Forderungen:

1. Unterbringung der "Lucina"-Klinik in die Räumlichkeiten der Gemeindespitäler!

Es ist wichtig die Gemeinde Wien in ihre Pflicht zu nehmen. Die SPÖ, insbesondere die SPÖ- Frauen machen sich in den Medien für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch stark. In Wien könnte durch einen einfachen Gemeinderatsbeschluss der SPÖ-Mehrheit den radikalen Abtreibungsgegnern ein Riegel vorgeschoben werden, indem der Gemeinderat der oben genannten Forderung nach kommt.

2. Bannmeile für militante Abtreibungsgegner rund um die Klinik - gemeinsame Mobilisierung von Betroffenen und AnrainerInnen zum Schutz der Frauen vor Belästigung

3. Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein

4. Möglichkeit auf Schwangerschaftsabbruch in allen Bundesländern

5. Kostenlose Verbreitung von Verhütungsmitteln

Wichtige Termine während des Sommers :

Jeden Montag um 16.00 Uhr in 1010 Wien, Schwedenplatz - Kundgebung unter dem Motto:

"Stoppt die radikalen Abtreibungsgegner - Frauenrechte verteidigen!"

Samstag, den 27.Juli um 8.30 Uhr Kundgebung vor der "Lucina"- Klinik

Große Sperlgasse 33 im 2. Bezirk (Nähe Taborstraße)

Die radikalen Abtreibungsgegner halten regelmäßig "Gebetsprozessionen" vor der Klinik ab. Wir veranstalten die Gegenkundgebung um die Klinik zu verteidigen und die AnrainerInnen über HLI zu informieren.

Außerdem planen die Abtreibungsgegner für Ende August eine "Radtour fürs Leben" bei der Gegenveranstaltungen stattfinden werden.

Um unsere Kampagne finanzieren zu können sind wir auf Spenden dringend angewiesen!

Unser Spendenkonto: PSK 88.12.733 BLZ: 60.000, Kennwort: Frauenrechte

Wer Fragen hat bitte an:

SLP: (O1) 524 63 10 oder 0699 120 44 002 (Franz Breier jun.; SLP-Sekretär); slp@slp.at ; www.slp.at.

Es können auch Informationsmaterial und Unterschriftenlisten angefordert werden !


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