Private Putztrupps

GLB und KPÖ wandten sich entschieden dagegen, die hauseigenen Putztrupps bei Böhler-Uddeholm in Kapfenberg aufzulösen und die Arbeit Gebäudereinigungsfirmen zu übergeben, die ihre Bediensteten weit schlechter bezahlen.

Clemens Perteneder verwies darauf, dass die Firma große Gewinne macht und hohe Managergehälter zahlt: "Das alles geht auf Kosten der Menschen, die am wenigsten verdienen und die schlechtesten Arbeitsbedingungen haben".

GLB und KPÖ wenden sich gegen diese Ausgliederungen, die bei den Putzfrauen anfangen und bis zur hauseigenen Gärtnerei reichen können. Dem Betriebsrat warf Perteneder vor, den Ernst der Lage nicht zu erkennen, wenn er feststellt, dass jene Böhler-Putzfrauen, deren Arbeitszeit jetzt gekürzt wurde, ohnehin noch nach dem Metaller-Kollektivvertrag bezahlt werden. Perteneder: "Unter dem Diktat des Profits sind ähnliche Tricks wie bei den Putzfrauen auch bei der Stammbelegschaft nicht ausgeschlossen".


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