
ASF in Hallein
Im Teatrino der Festungsanlage Fortezza di Basso, dem Austragungsort des Sozialforums im Herzen von Florenz, debattierten 500 österreichische TeilnehmerInnen am ESF die Gründung eines ASF. An der Debatte nahmen neben Mitgliedern der KPÖ Funktionäre und Mitglieder der GPA, der Eisenbahnergewerkschaft, der Chemiearbeitergewerkschaft, von ATTAC, der SJ, der Linkswende und christlicher Initiativen teil. Kristallisationspunkt eines ASF – darüber wurde Übereinstimmung erzielt - werde sein, das Forum als offenen und demokratischen Raum und Prozess zu strukturieren, der allen Menschen zur Verfügung stehen solle, die sich gegen neoliberalen Kapitalismus, gegen Rassismus und Krieg engagieren. Im Diskurs wurden die zukünftigen Strukturen des ASF als offen und transparent definiert, mit der Orientierung, eine optimale Vernetzung traditioneller Akteure, z.B. der Gewerkschaften, mit außerparlamentarischen Kräften, Initiativen und bestehenden lokalen Foren zu generieren. Das Salzburg Social Forum (SSF) übernahm während der Debatte Leadership-Funktion und überbrachte eine Einladung der Stadtgemeinde Hallein, das ASF in der Zeit vom 29. bis 31. Mai 2003 in Hallein zu gründen. Die Gemeinde würde hiefür das Kultur- und Veranstaltungsgelände auf der Perner-Insel, wo sich einst die Saline befand, ehe sie als Folge des neoliberalen Globalisierungswahnsinns geschlossen werden musste, zur Verfügung stellen. Die Konferenz-TeilnehmerInnen schlossen sich der Initiative des SSF per acclamationem an. - mb -