Die Herren der Welt dürfen nicht Schicksal spielen

GLB-AK-Rat Peter Scherz für Volksabstimmung über GATS

Erfolg für GLB-Vertreter Peter Scherz in der steirischen AK-Vollversammlung am 6. November.

Ein Antrag, der sozialpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung zusammenfasst - darunter Arbeitszeitverkürzung, Wiedereinführung der Vermögensteuer, Eintreiben der Steuerschulden der Unternehmer - wurde gegen die Stimmen von FP und ÖAAB angenommen.

In seinem Diskussionsbeitrag verwies Peter Scherz auf die Bedeutung der GATS-Verhandlungen, bei denen die Vermarktung praktisch aller Leistungen der Daseinsvorsorge droht. Peter Scherz: "Wir verlangen eine umfassende Information der arbeitenden Menschen und der Öffentlichkeit. Es ist ganz einfach nicht

hinzunehmen, wie hier die Mächtigen dieser Welt hinter verschlossenen Türen Schicksal spielen wollen". Der GLB-Vertreter sprach sich auch für eine Volksabstimmung über die Ergebnisse dieser Verhandlungen aus.

Der Puch-Betriebsrat Peter Scherz, der auch Spitzenkandidat der steirischen KPÖ bei der Nationalratswahl ist, forderte als Vertreter der Arbeiter eine Antwort der Politiker auf die Fragen der Arbeitslosigkeit ein.

Auf der einen Seite werden immer mehr Arbeiter arbeitslos, weil sie zu alt sind, auf der anderen Seite sollen die Menschen immer länger in den Betrieben bleiben, weil das Pensionsalter heraufgesetzt werden soll.

Peter Scherz: "Die Politiker werden nicht an ihren Plakaten gemessen, sondern an ihren Taten." Er forderte eine Entlastung der kleinen Steuerzahler, das Eintreiben der Steuerschulden der Großunternehmer und die Einführung einer Spekulationssteuer.

(Presseaussendung des GLB-Stmk. vom 6. November 2002)


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