INHALT 03 / 2003

Wahlerfolg für Karin Antlanger
Bei der kürzlich abgehaltenen Betriebsratswahl von "EXIT-sozial.Verein für psychosoziale Dienste" konnte Listenführerin Karin Antlanger eine überwaältigende Zustimmung erringen. Alle 85 abgegebenen
Die Herrschaften wollen an der Macht bleiben - die Arbeiter sollen gegangen werden ...
Im Oktober vergangenen Jahres stieg ganz Termini Imerese auf die Barrikaden. Die sizilianische Kleinstadt in der Nähe von Palermo versammelte sich zu einer gemeinsamen Demonstration von Protest und Verzweiflung, an der Spitze der Bürgermeister, der Erzbischof und der Präsident der
Fakten
Bereinigte Lohnquoten 1980-1999: EU 71,9-65,6; Ö 70,3-62,5. - Differenzierte Aussagen für einzelne Branchen sind wegen des Fehlens spezifischer Daten nicht möglich. Veränderungen 1990-1999: Produktivität EU
KP-Gremien lehnten Bündnis ab
Die Entscheidung gegen eine Koalition mit SPÖ und Grünen sei in den Gremien 36:0 erfolgt, erklärte Ernst Kaltenegger in einer Pressekonferenz. "Wir hätten wesentliche Bereiche unserer Grundsätze aufgeben
Grober Unfug, einerseits ...
Die Einführung betriebswirtschaftlicher Maßnahmen und Vorgaben in der Non-profit-organisation "Stadt Wien" gehört nicht nur zu den größten Kuriositäten seit der Erfindung des Wasserrohrbruchs, sondern weist außerdem auch
Gegen Angriff des Kapitals
Bildtext: Anita Kainz ist seit 25. Jänner 2003 Vorsitzende des GLB Wien. Vor ihrer Pensionierung arbeitete sie in einem Schweizer Versicherungskonzern. Sie war dort Betriebsratsvorsitzende und Mitglied des Aufsichtsrats.
Angst vor der Beispielwirkung
Ein Interview mit Dave Nellist; Stadtrat in der englischen Stadt Coventry; zum Streik der Feuerwehrleute in Großbritannien. Dave Nellist ist langjähriges Mitglied der Socialist Party, der englischen Schwesterpartei der SLP. Das Gespräch führte
Unkorrekter, antiamerikanischer Witz
Im Central-Park in New York sieht ein Mann wie ein kleines Kind von einem Kampfhund angegriffen wird. Sofort kommt er dem Kind zu Hilfe, springt dazwischen, kämpft mit dem Hund, tötet ihn
Die Sozialpolitik der neuen Bundesregierung
Aus den solidarischen, sozialen Systemen sollen die "sozialromantischen" Komponenten gestrichen werden. Die Pensionsversicherung bekommt eine 40-jährige Durchrechnung und damit wird de facto das individuelle Pensionskonto eingeführt. Hast du lange Vollzeit gearbeitet und gut dabei verdient, bekommst du auch eine ausreichende Pension.
Alles ist möglich
Um die Politik - keinesfalls aber um die Sozialpolitik - der neuen Regierung soll es nach dem Willen der Herausgeber in diesem Artikel gehen. Dieser Wunsch war leichter gesagt als er erfüllt ist, weil beim Verfassen dieser
Klassen, Interessen und Politik ...
Das Programm der österreichischen Bundesregierung macht einmal mehr deutlich, was offen auszusprechen heute nicht opportun ist: Wir leben in einer Klassengesellschaft, deren
Harte Zeiten brauchen starke Gewerkschaften
Der ÖGB steht vor einem Lostag. Der Regierungszug fährt Richtung Blau-Schwarz. Das angestrebte "Reform"-Programm Schüssels soll in seiner Quintessenz die Zerschlagung des Sozialsystems mit erhöhter Geschwindigkeit vorantreiben. Auch auf internationaler Ebene legen Neoliberalismus und Imperialismus einen Zahn zu
Kriegsschauplatz
Mehr Druck auf Lohnverhandlungen, Verschlechterungen in den Kollektivverträgen, im Arbeitszeitrecht, im öffentlichen Dienst usw. Rasante Zunahme der Leiharbeit, der geringfügigen
Sozialbetrug
Betrug mit System. Die Sozialschmarotzer-Debatte handelte lange Zeit von Arbeitslosen und NotstandshilfebezieherInnen. Die tatsächlichen Sozialbetrüger sitzen aber in gut gewärmten
Raubzug gegen die Löhne: Dreißigjähriger Krieg?
Der gegenwärtige Raubzug des modernen Kapitalismus hat schon vor zwanzig Jahren begonnen. Es sieht ganz so aus, als werde daraus ein dreißigjähriger Krieg um die heute möglichen Maximalprofite. Finanzkapital und Reiche werden immer reicher. Das haben bisher unzählige
Genosse Kurt Weis ist Tod
Weit über die Grenzen des Ybbstals hinaus hat sich Kurt Weis einen Namen gemacht. Als glühenden Kommunisten und sehr engagierten Gewerkschafter haben ihn nicht nur Genossinnen und Genossen kennen und

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