
Wahlerfolg für Karin Antlanger
Mit ihrer Liste "Original Schräge Vögel" gewann Karin Antlanger bei der Betriebsratswahl 100 Prozent der Stimmen Bei der kürzlich abgehaltenen Betriebsratswahl von "EXIT-sozial.Verein für psychosoziale Dienste" konnte Listenführerin Karin Antlanger eine überwaältigende Zustimmung erringen. Alle 85 abgegebenen Stimmen brachten ein Votum für Antlanger bzw. ihre Namensliste "Original Schräge Vögel". Die Wahlbeteiligung betruf mehr als 75 Prozent. Antlanger ist nun mit weiteren fünf KollegInnen als Betriebsrätin bei EXIT-sozial für die Dauer von vier Jahren wiedergewählt. Die Namensliste setzt sich aus drei Mitgliedern des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), einem Mitglied der grünen Gewerkschaft AUGE und einem Parteilosen zusammen. Ein Mitglied des neuen Betriebsrats, der bei dieser Wahl für den GLB kandidierte, trat bei der letzten Betriebsratswahl noch für die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) an. Seit Jahren setzt sich Karin Antlanger als Betriebsratsvorsitzende für eine wirksamere gewerkschaftliche Vertretung von SozialarbeiterInnen ein. Eine der Forderungen, die ihre Namensliste im Wahlprogramm erhoben hat bestand darin, die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) als Vertretungsorgan der SozialarbeiterInnen aufzufordern, der Entsolidarisierung von Betreuten und BetreuerInnen entgegen zu arbeiten. Durch die aktuelle Kollektivvertragspolitik fördere sie aber die Entsolidarisierung, lautet einer der Vorwürfe Antlangers. Auch im Verein Wiener Jugendzentren wurde gewählt Bei der Betriebsratswahl im Verein Wiener Jugendzentren, der 35 Einrichtungen unterhält, erzielte die Liste "Kraft und Wärme" 90 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ein Vertrauensvotum für die bisher gleistete Arbeit im Interesse der Kolleginnen und Kollegen. 2 Kollegen deklarierten ihr Mandat für den GLB. Listenführer Jimmy Müller wurde bei der Konstituierung zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt. Wir gratulieren den neugewählten Betriebsratsvorsitzenden und ihren Teams sehr herzlich zu diesem Wahlergebnis und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit im Interesse der KollegInnen.