Unsere Bahn ist möglich!

Linksblock-Gewerkschafter stellen "Rotbuch" vor

Trotz der derzeit schwierigen Situation (Zerschlagung der Sozialsysteme) für den Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) in der Gewerkschaft der Eisenbahner, ist es dem neuen Team gelungen, ein Konzept

für die Zukunft der Bundesbahn zu erstellen, das ÖBB-Generaldirektor Rüdiger vorm Walde in Wien übergeben wurde.

"Gerade in Zeiten, wo die Straße zur ‚Verkehrshölle‘ wird ist es notwendig, vernünftige Alternativen zu entwickeln. Nicht nur aus ökologischer, sondern besonders aus volkswirtschaftlicher Sicht, müssen die

Investitionen für eine zukunftsorientierte einheitliche ÖBB – im öffentlichen Eigentum - erhöht und nicht gekürzt werden", warnt der Vorsitzende des GLB-Eisenbahn, Theo Schneider. "Es ist auch Aufgabe der

Personalvertretung, sich um die Zukunft des Unternehmens Gedanken zu machen, um in Zeiten der ‚brutalen Liberalisierung‘ dem ‚unmenschlichen freien Markt‘ entgegenzutreten, und nicht wie christliche Gewerkschafter (FCG), den Politikern für den Ausverkauf öffentlichen Eigentums noch die Steigbügel zu

halten", betonte Schneider abschließend.

"Wir werden mit unserem ‚Rotbuch‘, woran Eisenbahn-Praktiker und Experten monatelang mitgearbeitet haben, dem Generaldirektor zeigen, dass es in allen Bereichen vernünftige Lösungen gibt. In den Kapiteln Sinnvolle Gesamtverkehrsplanung - Personenverkehr und Bahnhöfe - Güterverkehr und

sinnvoller Technologieeinsatz - Sicherheit und Personal, sowie Unternehmens-, Personal- und Sozialpolitik wird erläutert, wie ‚unsere Bahn‘ möglich ist", erklärt der Bundessekretär des GLB-Eisenbahn, Ernst Wieser, der dem Generaldirektor das Konzept bildhaft präsentieren wird.


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