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Französische Postler streiken gegen Privatisierung
GLB solidarisiert sich
Die französischen Postler sind am Donnerstag in einen 24-stündigen Streik getreten. Rund 330.000 Postangestellte sind von den acht bedeutendsten Gewerkschaftsorganisationen aufgerufen worden, ihre Arbeit niederzulegen. Protestiert und demonstriert wird gegen die geplante Totalliberalisierung des Postmarkts, gegen eine mögliche Privatisierung von La Poste und die Reduktion der derzeit noch 12.500 Postämter.
Anlass ist eine Gesetzesvorlage zur Totallieberalisierungder Postdienste, wie sie die EU-Richtlinie vorsieht. Das Monopol soll zunächst auf Sendungen bis 100 Gramm eingeschränkt werden, ab 2006 auf 50 Gramm und 2007 völlig fallen.
Die EU-Kommission hat Frankreich bereits vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) geklagt, weil die Richtlinie noch nicht umgesetzt wurde und die staatliche La Poste noch das vollständige Monopol hält. (APA, vom 6. Februar 2004)
GLB-Post-Vorsitzender Robert Hobek solidarisierte sich mit den französischen Kolleginnen und Kollegen und wies darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Zusammenarbeit klassenorientierter und kämpferischer Gewerkschaftskräfte in Europa ausgebaut wird.
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