Teuerungsausgleich für PensionistInnen

Einen Inflationsausgleich für die PensionistInnen fordert Linksblock-Arbeiterkammerrat Peter Scherz. Am Mittwoch wies er darauf hin, dass die Auszahlung der Jännerpension für viele ältere Menschen einen Schock bedeutet hat: Sie bekommen nämlich wegen der gestiegenen Abgaben netto weniger heraus als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung erhöhter Kosten für Heizen, Strom, Wohnen, Betriebskosten, Rezeptgebühren, Selbstbehalte, Benzin usw. liegen die Pensionen bestenfalls auf dem Niveau von 1999.

Peter Scherz: „Der GLB fordert daher sofort einen Teuerungsausgleich für die PensionistInnen. Dabei muss man berücksichtigen, dass die Preissteigerung im täglichen Leben weit höher ist als die offizielle Inflationsrate. Insbesondere im Gefolge der Euro-Umstellung ein massiver Preisschub erfolgt ist. Ebenso fordert der GLB, dass auch Pensionen bei der für Bruttoeinkommen bis zu 1.035,-- Euro monatlich gewährten Negativsteuer berücksichtigt werden, was derzeit nicht der Fall ist."

Nach Auffassung des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) endet die Verantwortung der Arbeiterkammer nicht mit dem Pensionsantritt. Deshalb ist es nur gerechtfertigt, wenn ihre gesetzliche Interessenvertretung in dieser Frage aktiv wird.

(Presseaussendung des GLB-Stmk. vom 28. Jänner 2004)


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