
Der Österreichische Gewerkschaftsbund ...
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... vertritt die Auffassung, dass in den strategisch wichtigen Bereichen der österreichischen Wirtschaft die Kontrolle der wichtigsten Unternehmen in Österreich verbleiben soll.
Damit soll auch in Zukunft gewährleistet sein, dass Beschäftigung, Wertschöpfung und zentrale Unternehmensentscheidungen in Österreich verbleiben. Daher tritt der Österreichische Gewerkschaftsbund für das Halten des strategischen Eigentums an diesen Unternehmen ein und spricht sich gegen den Ausverkauf aus.
Die Verflechtung der Bank Austria mit der Bayerischen Hypovereinsbank über den Weg des Aktientausches kann nicht als Ausverkauf strategischer wirtschaftlicher Interessen Österreichs angesehen werden. Dies deshalb nicht, weil die maßgeblichen bisherigen Eigentümer der Bank Austria in Zukunft der zweitgrößte Eigentümer in der Bayerischen Hypovereinsbank sein werden. Die Bank Austria soll im Rahmen der Gesamtausrichtung des Konzerns eine eigenständige Rolle für Österreich einnehmen. Sie wird auch ihre Selbständigkeit als Eigentümerin ihrer Industriebeteiligungen behalten. Darüber hinaus wird ihr die Rolle als Kompetenzzentrum für die mittel- und osteuropäischen Länder zukommen.
Aufgrund der Konzeption des Zusammenschlusses der Bank Austria mit der Bayerischen Hypovereinsbank ist davon auszugehen, dass Beschäftigung, Wertschöpfung und zentrale Unternehmensentscheidungen gewährleistet sein werden. Die mit der Umwandlung der AVZ in eine Stiftung verbundenen Dividendenerlöse werden von gewerkschaftlicher Seite mit der Forderung zur Finanzierung von Beschäftigungsmaßnahmen in Wien verknüpft." ...
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