Wiener Gemeinderatswahlen

6 gute Gründe, warum ich für die KPÖ kandidiere

1.Was die schwarz-blaue Koalition betreibt ist asozial, sie betreibt Sozialabbau, Umverteilung zugunsten der reichen Geldsäcke, höhlt die Rechte der ArbeiterInnen und Angestellten aus, verringert die Einkommen der kleinen Leute, der Arbeitenden, der Arbeitslosen. Öffentliches - und das heißt unser aller - Eigentum wird verschenkt. Widerstand tut not !

Dies alles und noch viel mehr schreit nach einer linken, wirklich linken Alternative. Die KPÖ kann und will das sein - im Widerstand gegen Schwarz-Blau beweist sie das täglich.

2.Die Politik von SPÖVP im Wiener Gemeinderat unterscheidet sich nur graduell von jener von FPÖVP auf Bundesebene. Wien ist eben nicht anders. Die Privatisierung der öffentlichen Einrichtungen wie Wiener Linien, Wiener Stadtwerke, Kindergärten, Spitäler usw. stellen ebenfalls eine Vernichtung öffentlichen Eigentums dar. Soziale Einrichtungen wie Kindergärten und Spitäler wurden ausgegliedert. Die Häupl/Eder-SP hat den sozialen Wohnbau endgültig zu Grabe getragen. Eder wurde von Siemens gekauft, folgen werden Wienstrom und Wienenergie. Daher ist eine marxistische Partei mit sozialistischen Grundsätzen notwendig. Ein weiterer Grund, um für die KPÖ zu kandidieren und diese zu wählen.

3.Die ArbeiterInnen, die Angestellten und kleinen BeamtInnen werden hinten und vorne beschissen. Sie sollen immer mehr leisten und immer weniger fordern. Die viel gepriesene Demokratie macht vor den Betriebs- und Wohnstätten Halt. Dort haben sie nichts mitzureden.

Die Interessen der ArbeitnehmerInnen werden mit Füßen getreten. Der ÖGB hält still und schweigt. Der GLB hat eine kleine Stimme in der AK und den Gewerkschaften, aber sie ist laut und konsequent. Und sie wird von der KPÖ tatkräftig unterstützt.

4.Die Grünen haben laut Van der Bellen ihre "linken Fesseln endgültig abgestreift" und sind in Wien auf den Chorherr gekommen. Soziale Interessen haben sie ihrem Schielen nach Macht in Wien längst geopfert. Grüne an der Macht kann man in der BRD beobachten: Sie treten nicht einmal mehr konsequent für die Ursache ihres Entstehens, für die geschundene und gepeinigte Umwelt ein, sondern sie tragen die Verantwortung für den Einsatz von Uranwaffen in Jugoslawien mit. Die KPÖ hingegen ist nicht staatstragend, sondern revolutionär, emanzipatorisch, aufmüpfig und links.

5.Die Grazer Bevölkerung hat bewiesen, dass eine Stimme für die KPÖ nicht verloren sein muss: Über 7 Prozent wählten bei der letzten Gemeinderatswahl kommunistisch, mit Ernst Kaltenegger sitzt ein engagierter Vertreter der Arbeitenden als Wohnungsstadtrat im Grazer Gemeinderat. In zahlreichen österreichischen Gemeinden sitzen VertreterInnen der KPÖ im Gemeinderat und sind nur den Interessen der ArbeitnehmerInnen verpflichtet.

6.Wer für Veränderung ist, wer sich vorstellen kann, dass das Ende der Geschichte noch nicht erreicht ist, wer für eine Umverteilung von den Reichen zu den Armen ist, wer nicht nur für einen verstärkten Schutz, sondern für einen Ausbau der Rechte der ArbeitnehmerInnen eintritt, der kann nur für die KPÖ kandidieren. Wer sich dem anschließen kann, die/der muss aber auch die KPÖ wählen.

Helmuth Fellner, Arbeiterkammerrat des GLB in Wien

(KPÖ Wien - Tel: 01/214 45 50 oder www.wien.kpoe.at)


(c) 2001 by Gewerkschaftlicher Linksblock

Designed by
Web Design Zehetbauer