
Die neue Grauslichkeit
Jet2Web:
Ort: Eine kleinere Betriebsstelle im Gebirge. Der lang angekündigte Besuch des neuen Chefs (eingestuft in PT 1/2) findet statt. Die neue Struktur wird erläutert. Und dieser Struktur fällt sogleich einer von zwei Systemspezialisten zum Opfer. Vorher gibt's um den verbleibenden Posten noch eine Pseudoausschreibung. Kein Wort dazu, dass diese Betriebsstelle bisher immer sehr gut gearbeitet hat, kein Interesse der Führung daran, dass diese Betriebsstelle zahlreiche Vorschläge unterbreitet hat, um die Arbeitsplätze abzusichern. Kein Wort dazu, was mit dem Kollegen, der auf der Strecke bleibt geschehen wird. Da ist der neue Chef nicht mehr zuständig und ein wirklich Zuständiger lässt sich bezeichnenderweise nicht blicken. Menschlichkeit ist in dieser neuen Telekom zu einem antiquierten Fremdwort verkommen. Das Personal ist offensichtlich nur dazu da, um es abzubauen. Das erweist sich immer mehr als die fast einzige "Innovation" dieser Betriebsführung.
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So wie hier erleben in diesen Wochen in ganz Österreich tausende Kollegen in der Telekom die grimmige Realität und Konsequenz des Börsegangs.
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Für die Profite der weltweit agierenden Multis werden hier die Zukunftschancen der österreichischen Menschen und letztlich das Überleben der Telekom geopfert. Bezeichnenderweise mit Zustimmung und Weichenstellung der jetzigen aber auch der vorherigen Regierungen. Leider setzen auch Personalvertretung und Gewerkschaft diesem mutwilligen Zerschlagen keinen wirklich konsequenten Widerstand entgegen (Spitzengewerkschafter Billeth: "Bin voll für den Börsegang ..."). (Name und Adresse sind der Redaktion bekannt).
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