
Sinkende Produktivität bei schlechter Unternehmensführung
Eine Langzeitstudie der Wiener Unternehmensberatung Czipin brachte es wieder einmal ans Tageslicht: Statt immer nur die Lohnkosten zu drücken, sollten die Unternehmen und ihre Vertreter sich ein besseres Management zulegen. Hierzu einige Ergebnisse der Untersuchung: Weitere negative Einflussfaktoren, die die Studie nennt sind beispielsweise EDV-Probleme, die fehlende Kommunikation in den Betrieben und die durch die oben erwähnten Produktivitätskiller sinkende Arbeitsmoral der Beschäftigten. Würden die vorhandenen Potentiale in den österreichischen Unternehmen ausgeschöpft, dann gebe es – so die Unternehmensberatung - ein Steigerungspotential von 27 Prozent oder 61 Arbeitstagen. Es ist halt immer noch so, dass der Fisch am Kopf zu stinken beginnt.