Soziale Sicherheit steht auf dem Spiel!

Bauarbeiter wehren sich gegen neoliberale Politik

Gewerkschafter aus mehr als zwanzig Ländern trafen sich über Einladung des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB) am 7. und 8. April in Velm bei Wien, um über die Auswirkungen der Globalisierung zu diskutieren. Dabei ging es vor allem um die Erarbeitung gemeinsamer Strategien und Aktionen gegen die Politik des Neoliberalismus.

Die Beschäftigten des Bauwesens sind von Sozialabbaumaßnahmen und Verschlechterungen im Arbeitsrecht besonders hart getroffen. In vielen Ländern herrschen von vornherein äußerst schlechte Bedingungen. Durch Subunternehmertum, illegale Beschäftigungsformen und den Export schlechter Verträge werden bestehende Kollektivverträge ausgehöhlt und unterlaufen. Aber auch die Arbeitsschutzbestimmungen und die Sicherheitsauflagen leiden unter der Verschärfung der Ausbeutung der Arbeitskraft, der Antreiberei und der rein profitorientierten Wirtschaftsorientierung.

Die Internationale Vereinigung der Gewerkschaften (IVG) der Bau- und Holzarbeiter beschloss Resolutionen und eine Aktionsorientierung zur Bekämpfung der neoliberalen Sozialabbaupolitik. Im Rahmen dieser Orientierung wird zu einer gemeinsamen Manifestation anläßlich einer Tagung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) am 17. Juni in Genf aufgerufen und einzelne Mitgliedsorganisationen stehen unmittelbar vor gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen gegen die Angriffe auf ihre sozialen Errungenschaften. "Internationale Solidarität ist die einzig richtige Antwort auf die Angriffe gegen unsere Rechte", heißt es in einer Stellungnahme der IVG.


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