INHALT6 - Redaktionsschluß dieser Nummer: 21.5.
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Privatisierung: Warum, wozu ? Im Katalog der Grausamkeiten, den die blau-schwarze Regierung seit ihrem turbulenten Amtsantritt beschlossen und zum Teil bereits verwirklicht hat, spielt die Privatisierung öffentlichen Eigentums und staatlicher Einrichtungen eine wesentliche Rolle. Warum? |
Bei den Löhnen fängt es an Die Lohnpolitik bzw. die Kollektivvertragsverhandlungen werden als "Sozialpartnerschaft" bezeichnet, obwohl der Begriff ursprünglich für das ganze System der Konsenspolitik zwischen den Spitzen der Interessenvertretungen auf der Lohn- und der Kapitalseite sowie der Regierung stand. Immer schwerer können sich die GewerkschafterInnen gegen die "Partner" auf der anderen Seite behaupten und die Ergebnisse werden zunehmend als enttäuschend empfunden. Hubert Schmiedbauer bringt einige Beispiele aus jüngster Zeit |
Arme Arbeiterinnen – chancenreichere Beamtinnen ! Einkommensstatistk 2000 birgt keine Überraschung: Das Brutto-Jahreseinkommen aller unselbstständig Erwerbstätigen betrug im Jahr 1999 281.202 Schilling, das bedeutete ein monatliches Durchschnittsentgelt von 20.085 Schilling. |
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Aufhebung des Nachtarbeitsverbots für Frauen und Öffnungszeiten rund um die Uhr – familienfreundlicher geht’s nimmer ! Zwei Fliegen auf einen Schlag Recht(s)zeitig wie die Einrichtung der Männerabteilung in Haupt’s Sozialministerium zum Frauentag oder die ‚Meldung‘ Bundeskanzler Schüssels vom länger Arbeitengehen als Beitrag zum Tag der Arbeit, kam – quasi als Muttertagsgeschenk - Minister Bartensteins Novelle zur Nachtarbeit für Frauen. Von Lilian Stadler. |
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Energiewirtschaft ohne Power? Von Rudi Fischer In der Energiewirtschaft bleibt durch die Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes kein Stein auf dem anderen. Alle Gesellschaften, egal ob groß oder klein, öffentlich oder privat, treten an zum letzten Gefecht. Wer bei diesem Gemetzel überbleiben wird ist offen, aber eines ist sicher: die Zahl der Leichen auf diesem Schlachtfeld der Liberalisierung wird hoch sein. Am 1. 10. 2001 tritt die Strommarktliberalisierung in Kraft, ab diesem Zeitpunkt kann jeder Stromkunde seinen Versorger frei wählen. |
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Nulldefizit? Es wird nix! Von Rudi Fischer Finanzminister Grassers "Plan vom Nulldefizit" erweist sich jetzt als das, was er immer war, nämlich eine Seifenblase. Die wird jetzt zum Platzen gebracht – und zwar von der EU! |
Volkswirtschaftlichen Versorgungsauftrag sichern ! Für eine grundlegend andere Orientierung: Die ÖBB unterliegen seit Jahren ständigen betriebsorganisatorischen Veränderungen, die immer mit Personalabbau verbunden sind. |
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Hauptsache das Ziel bleibt dasselbe ! Von Leopold JANSENBERGER. Sattsam bekannt sind die Begründungen für alle bisherigen Reformen der Pensionskassen. Der Zweck heiligt die Mittel und der propagierte Zweck war die Sicherung der Pensionen. So, oder so ähnlich, versuchte man breite Zustimmung zu erhaschen. |
Funktionswandel der Sozialpartnerschaft Wer zahlt die Spesen? Eine der wesentlichsten Folgen der Koalition von ÖVP und FPÖ besteht in einschneidenden Funktionsänderungen der Sozialpartnerschaft. Vor allem die Verbände der Lohnabhängigen (ÖGB und Arbeiterkammern) haben ihren früher bestehenden unmittelbaren Einfluss auf die Regierungspolitik nahezu gänzlich verloren. Daher freuen sich Verzetnitsch & Co. heute bereits darüber, wenn sie in heiklen Fragen von den Unternehmervertretungen wenigstens teilweise unterstützt werden. Es fragt sich nur, welcher Preis dafür bezahlt werden muss. Von Lutz HOLZINGER. |
"Diese Arbeit macht krank" Ein Interview zur Situation im Gastgewerbe. In den letzten 10 Jahren hat sich das Kräfteverhältniss enorm zu Gunsten des Kapitals verschoben. In verschiedenen Branchen wie im Handel, im Reinigungswesen und im Gastgewerbe herrschen Zustände, welche die betroffenen ArbeitnehmerInnen oft vollkommen rechtlos machen. |
Redaktion "die arbeit" Chefredaktion: Helmuth Zink e-mail:
glb-zink@apanet.at
Tel.: 01 718 26 23 -21 od. -12 Fax: 01 718 26 23 -30
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