Postskandal spielt Konzernherren in die Hände!

"Der Privilegienskandal der obersten Postgewerkschafter bringt einen

immensen Schaden für die Gewerkschaftsbewegung in Österreich und arbeitet

den Konzernherren in die Hände, die in den Zeiten der Globalisierung den

arbeitenden Menschen einreden wollen, dass die Unternehmer alles selbst

erledigen und eine unabhängige Vertretung der Arbeiter und Angestellten

überflüssig wäre."

Das erklärte der steirische AK-Rat Peter Scherz. Scherz:: "Der Linksblock ist seit jeher gegen ungerechtfertigte Privilegien aufgetreten. Schon beim Fall Rechberger haben wir eine Offenlegung aller Einkünfte der Funktionäre in AK und Gewerkschaft verlangt.

Der neue Skandal um Spitzenfunktionäre der Arbeiterbewegung bestätigt nur

unsere Haltung, dass reiner Tisch gemacht werden muss. Wir Arbeiter

wissen, dass die Konzerne Milliardenprofite machen und dass die Spitzenmanager der

Unternehmen Millionen kassieren. Arbeitervertreter dürfen sich aber nicht

wie Manager aufführen. Sie müssen mit der Basis verbunden bleiben.

Wenn der ÖGB jetzt nicht reinen Tisch macht, dann nützt das nur der

Regierung und den Unternehmern."

(Presseaussendung des GLB-Steiermark vom 23.8.2001)


(c) 2001 by Gewerkschaftlicher Linksblock